Die Stimme im Verkauf

Etwa 200 Mal öffnen und schließen sich Ihre beiden Stimmbänder, wenn Sie reden. In der Sekunde. Pro Minute, in der Sie sich im Kundengespräch befinden, sind das dann etwa 8000 Mal. Da kommen Sie auf den Tag gerechnet auf so etwa 2 bis 4 Millionen Stimmbandschwingungen. Und wir reden hier noch nicht vom Weihnachtsgeschäft. 
Und das Tolle ist: Dieser Mikro-Hochleistungsapparat in Ihrem Hals funktioniert ganz von selbst und absolut zuverlässig. Meistens jedenfalls. Und das ist auch gut so, denn verkaufen ohne Stimme ist beschwerlich.

Schauen wir mal genauer hin: Welche Rolle spielt eigentlich Ihre Stimme im Verkaufsalltag, abgesehen davon, dass Sie existenziell wichtig ist?

Von Ihrem Stimmklang, Ihrer Aussprache und Ihrem Sprechtempo hängt unter anderem ab, ob Ihr Kunde Sie als zugewandt, serviceorientiert und kompetent erlebt. Und zwar ist hier die Stimme fast genauso entscheidend wie der Inhalt, wie eine Studie des demoskopischen Instituts in Allensbach im Jahr 2006 nachwies: Die Wirkung eines Sprechenden während einer Präsentation wurde auf die Faktoren Inhalt, Stimme und Körpersprache untersucht. Die Relevanz dieser drei Elemente bei der Bewertung des Sprechenden durch die Zuschauer sieht wie folgt aus:

Das bedeutet im Klartext: Mit einer guten Sprechtechnik können Sie genauso punkten wie mit exzellentem Fachwissen. Wenn Sie dafür sorgen, dass Ihre Stimme auch an stressigen Tagen einsatzfähig bleibt und man Ihnen gerne zuhört, können Ihre Stimmbänder ein Baustein Ihres Erfolges als VerkäuferIn sein.

Wenn Sie nun neugierig sind, was Sie für Ihre Stimme tun können, finden Sie in diesem Video drei Tipps für den Verkaufsalltag. Viel Spaß dabei wünschen

Anne Kühl, Martin Pioch und Thomas Kadow

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